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    Nachwuchs gesucht?

    Ausbildung als Hebamme / Entbindungspfleger

    Pflege
    Hochschulstudium

    Hochschulstudium: Diese Ausbildung gibt es nur an Hochschulen – du studierst also, statt eine klassische Berufsausbildung zu machen. Am Ende hast du einen Bachelor in der Tasche. Deine Abschlussprüfung läuft über die Hochschule (akademischer Abschluss).

    Hebammen begleiten Frauen durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Sie führen Vorsorgeuntersuchungen durch, leiten Geburtsvorbereitungskurse und unterstützen bei der Stillberatung. In der Geburtshilfe übernehmen sie eigenverantwortlich die Betreuung natürlicher Geburten.

    Seit 2020 ist die Hebammenausbildung in Deutschland ein duales Studium (B.Sc. Hebammenwissenschaft / Hebammenkunde) und dauert in der Regel 6–8 Semester. Du studierst an einer Hochschule und arbeitest parallel an einer kooperierenden Klinik, die dich nach TVAöD vergütet. Als Hebamme begleitest du Frauen durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – im Kreißsaal, im Geburtshaus oder in der ambulanten Betreuung. Der Beruf "Hebamme" ist die offiziell anerkannte Berufsbezeichnung und gilt geschlechtsneutral (m/w/d).

    Einstiegsgehalt1.250 € – 1.410 €
    Dauer3 Jahre (Studium)
    KategoriePflege

    Was wird von mir erwartet?

    Empathie
    10/10
    Technik
    6/10
    Bewegung
    8/10
    Handwerk
    9/10

    Was macht man als Hebamme / Entbindungspfleger?

    Überwachung der Herztöne des Kindes mittels CTG.

    Blutentnahmen und Legen von Zugängen bei der Mutter.

    Durchführung und Anleitung von Geburten im Kreißsaal.

    Dokumentation aller medizinischen Daten während der Entbindung.

    Begutachtung der Rückbildungsvorgänge im Wochenbett.

    Telefonische Beratung bei Stillproblemen oder Unsicherheiten.

    Wie sieht ein typischer Tag aus?

    06:30

    Schichtübergabe im Kreißsaal & Check der CTGs 🩺

    09:00

    Begleitung einer natürlichen Geburt – volle Konzentration! 👶

    13:30

    Nachsorge-Visite auf der Station: Stillberatung & U1-Untersuchung 🍼

    15:00

    Dokumentation der Geburtsverläufe und administrativer Kram 📝

    17:00

    Beratungsgespräch mit werdenden Eltern über Geburtsplanungen 🤰

    Wo arbeitet man als Hebamme / Entbindungspfleger?

    Klinik (Kreißsaal / Wochenstation)
    Hausbesuche (Nachsorge)
    Geburtshäuser / Hebammenpraxen

    Arbeitszeiten als Hebamme / Entbindungspfleger

    Wochenstunden

    39-40

    Arbeitszeit

    3-Schicht-System in der Klinik

    Notdienst

    Häufig bei Freiberuflichkeit (Rufbereitschaft)

    Freie Ausbildungsplätze

    Aktuell keine freien Plätze als Hebamme / Entbindungspfleger.

    Lass dich benachrichtigen, sobald neue Stellen verfügbar sind.

    Diesen Beruf findest du in:

    Häufige Fragen zur Hebamme Ausbildung

    Was macht man als Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme)?

    Überwachung der Herztöne des Kindes mittels CTG., Blutentnahmen und Legen von Zugängen bei der Mutter., Durchführung und Anleitung von Geburten im Kreißsaal., Dokumentation aller medizinischen Daten während der Entbindung., Begutachtung der Rückbildungsvorgänge im Wochenbett., Telefonische Beratung bei Stillproblemen oder Unsicherheiten.

    Was verdient man als Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme) in der Ausbildung?

    1. Jahr: 1.250 €, 2. Jahr: 1.310 €, 3. Jahr: 1.410 €

    Wie lange dauert die Ausbildung als Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme)?

    3 Jahre (Studium)

    Welchen Schulabschluss braucht man für Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme)?

    Abitur / Fachabitur (für Studium zwingend) (95%), Pflegeausbildung + Berufserfahrung (Sonderweg) (5%)

    Wie sind die Zukunftsaussichten als Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme)?

    Hebammen werden händeringend gesucht, sowohl im Angestelltenverhältnis als auch für die freiberufliche Vorsorge und Nachsorge.

    Wo arbeitet man als Hebamme / Entbindungspfleger (Hebamme)?

    Klinik (Kreißsaal / Wochenstation), Hausbesuche (Nachsorge), Geburtshäuser / Hebammenpraxen

    Wie wird man Hebamme?

    Seit Januar 2020 ist die Hebammenausbildung in Deutschland ein duales Studium (Bachelor of Science Hebammenwissenschaft / Hebammenkunde) mit 6–8 Semestern. Du brauchst Abitur oder Fachhochschulreife (in einigen Bundesländern auch mittlere Reife + abgeschlossene Pflegeausbildung). Du studierst an einer Hochschule und arbeitest parallel in einer kooperierenden Klinik.

    Wie viel verdient eine Hebamme in der Ausbildung?

    Im dualen Hebammenstudium erhältst du eine Vergütung der Praxisklinik nach TVAöD: ca. 1.218 € im 1. Jahr, ca. 1.268 € im 2. Jahr und ca. 1.370 € im 3. Jahr brutto/Monat (Stand 2026). Nach dem Studium liegt das Einstiegsgehalt im Krankenhaus bei ca. 3.300–3.700 € brutto (TVöD-P, EG P 8/9).

    Was ist die korrekte Bezeichnung – Hebamme oder Entbindungspfleger?

    Seit dem Hebammengesetz 2020 ist 'Hebamme' die offizielle und geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung für alle – unabhängig vom Geschlecht. Die frühere männliche Form 'Entbindungspfleger' wurde abgeschafft. In Stellenanzeigen wird daher meist 'Hebamme (m/w/d)' verwendet.

    Wo arbeiten Hebammen?

    Hebammen arbeiten im Kreißsaal von Kliniken, in Geburtshäusern, in der ambulanten Vor- und Nachsorge (freiberuflich) sowie in Hebammenpraxen. Auf MedicMatch findest du freie Studienplätze und Stellen in Kliniken mit Kreißsaal in deiner Region.

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