Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in
PiA – Schule und Praxis gleichzeitig: Anders als bei einer normalen Schulausbildung bist du hier von Tag 1 auch in einer Kita, Schule oder sozialen Einrichtung angestellt. Das heißt: Du bekommst von Anfang an Geld. Ob deine Schule dieses Modell anbietet, hängt vom Träger ab – frag am besten direkt nach. Deine Abschlussprüfung findet bei der zuständigen Landesbehörde statt.
Heilerziehungspfleger/innen begleiten und fördern Menschen mit geistiger, körperlicher oder seelischer Behinderung im Alltag. Sie unterstützen bei Pflege, Bildung und Freizeitgestaltung und erstellen individuelle Förderpläne. Die Arbeit verbindet pädagogische, pflegerische und kreative Ansätze in Wohnheimen, Werkstätten oder inklusiven Einrichtungen.
Die Heilerziehungspflege-Ausbildung (früher auch "Behindertenpfleger" genannt) ist eine praxisintegrierte Ausbildung (PiA), die je nach Bundesland unterschiedlich geregelt ist. In NRW (Nordrhein-Westfalen) dauert sie 3 Jahre und wird nach TVöD-SuE vergütet – du verdienst also von Anfang an. Als Heilerziehungspfleger/in begleitest du Menschen mit Behinderungen im Alltag, förderst ihre Selbstständigkeit und gestaltest individuelle Bildungs- und Freizeitangebote. Einsatzorte sind Wohnheime, Werkstätten, Kitas und ambulante Dienste.
Was wird von mir erwartet?
Was macht man als Heilerziehungspfleger/in?
Erstellen von individuellen Förder- und Teilhabeplänen.
Durchführung von Grundpflege und Gabe von ärztlich verordneten Medikamenten.
Emotionaler Beistand und Krisenintervention im Alltag.
Beobachtung und Dokumentation von Verhaltensänderungen oder Entwicklungsfortschritten.
Zusammenarbeit mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuern und Werkstätten.
Wie sieht ein typischer Tag aus?
Frühstücksrunde mit den Bewohnern begleiten und Medikation vorbereiten ☕️
Begleitung in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) oder interne Tagesstruktur 🚌
Förderpläne schreiben und Entwicklungsgespräche dokumentieren 📝
Kreativ-AG: Gemeinsames Malen oder Musikprojekt planen und durchführen 🎨
Übergabegespräch an den Spätdienst und kurze Teambesprechung 🗣️
Wo arbeitet man als Heilerziehungspfleger/in?
Arbeitszeiten als Heilerziehungspfleger/in
Wochenstunden
38-40 Stunden (oft auch Teilzeit möglich)
Arbeitszeit
Wechselschicht (Früh, Spät, Nacht) oder Tagdienst in Werkstätten
Notdienst
regelmäßig (Wochenende/Feiertage)
Freie Ausbildungsplätze
Heilerziehungspfleger/in bei Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Campusallee 6, 51379 Leverkusen
Heilerziehungspfleger/in bei Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Maybachstraße 19, 51381 Leverkusen, Deutschland
Heilerziehungspfleger/in bei Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Flehbachmühlenweg 8, 51427 Bergisch Gladbach
Heilerziehungspfleger/in bei Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Von-Ketteler-Str. 124, 51371 Leverkusen
Heilerziehungspfleger/in bei Lebenshilfe-Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
Britanniahütte 10, 51469 Bergisch Gladbach
Sie bilden aus?
Finden Sie passende Talente für Heilerziehungspfleger/in — kostenlos und in wenigen Minuten.
Diesen Beruf findest du in:
Häufige Fragen zur HEP Ausbildung
Was macht man als Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Erstellen von individuellen Förder- und Teilhabeplänen., Durchführung von Grundpflege und Gabe von ärztlich verordneten Medikamenten., Emotionaler Beistand und Krisenintervention im Alltag., Beobachtung und Dokumentation von Verhaltensänderungen oder Entwicklungsfortschritten., Zusammenarbeit mit Angehörigen, gesetzlichen Betreuern und Werkstätten.
Was verdient man als Heilerziehungspfleger/in (HEP) in der Ausbildung?
1. Jahr: 1.200 € – 1.300 €, 2. Jahr: 1.260 € – 1.400 €, 3. Jahr: 1.350 € – 1.500 €
Wie lange dauert die Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
3 Jahre
Welchen Schulabschluss braucht man für Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Mittlerer Schulabschluss (65%), Abitur/Fachabitur (30%), Sonstiger Abschluss (mit Vorpraktikum) (5%)
Wie sind die Zukunftsaussichten als Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Aufgrund des Fachkräftemangels in der Behindertenhilfe und des Bundesteilhabegesetzes gibt es eine Jobgarantie.
Wo arbeitet man als Heilerziehungspfleger/in (HEP)?
Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Inklusive Kitas oder Förderschulen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Psychiatrische Kliniken
Wo kann ich in NRW Heilerziehungspfleger werden?
In Nordrhein-Westfalen bieten zahlreiche Fachschulen die Heilerziehungspflege-Ausbildung an – u. a. in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Münster. Die Ausbildung ist als PiA (praxisintegrierte Ausbildung) organisiert: Du lernst an der Fachschule und arbeitest parallel in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe. Auf MedicMatch findest du freie HEP-Ausbildungsplätze in NRW.
Was verdient ein Heilerziehungspfleger in NRW?
In der Ausbildung (PiA) erhältst du nach TVöD-SuE ca. 1.190 € im 1. Jahr, ca. 1.252 € im 2. Jahr und ca. 1.353 € im 3. Jahr brutto/Monat (Stand 2026). Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt in NRW bei ca. 2.800–3.300 € brutto in der Entgeltgruppe S 8b. Mit Berufserfahrung und Zulagen (Schicht, Wochenende) sind 3.500–3.900 € möglich.
Was ist der Unterschied zwischen Heilerziehungspfleger und Behindertenpfleger?
'Behindertenpfleger' ist eine veraltete, umgangssprachliche Bezeichnung für den Beruf des Heilerziehungspflegers (HEP). Die korrekte Berufsbezeichnung lautet Heilerziehungspfleger/in. Der Beruf umfasst nicht nur Pflege, sondern vor allem pädagogische Begleitung, Förderung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Welchen Abschluss brauche ich für die HEP-Ausbildung?
Für die Heilerziehungspflege-Ausbildung benötigst du in der Regel einen mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) plus eine einschlägige Vorbildung – z. B. eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialassistent/in, Kinderpfleger/in oder ein einjähriges Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Die genauen Zugangsvoraussetzungen variieren je nach Bundesland.
Was macht ein Heilerziehungspfleger?
Heilerziehungspfleger/innen begleiten und fördern Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen in ihrem Alltag. Du unterstützt bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität, planst pädagogische Angebote (Kreativ-, Musik- und Bewegungstherapie) und förderst die gesellschaftliche Teilhabe. Die Arbeit findet in Wohnheimen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), integrativen Kitas oder ambulanten Diensten statt.