Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in
Duale Ausbildung: Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule – wie eine klassische Lehre. Der Betrieb zahlt dir jeden Monat Geld. Am Ende machst du deine Prüfung bei der IHK oder HWK.
Orthopädieschuhmacher/innen fertigen maßgefertigte orthopädische Schuhe, Einlagen und Schuhzurichtungen an. Sie analysieren Fußfehlstellungen, nehmen Abdrücke und verarbeiten Leder, Kunststoff und Polstermaterialien. Die Arbeit verbindet traditionelles Schuhmacherhandwerk mit medizinischem Fachwissen.
Was wird von mir erwartet?
Was macht man als Orthopädieschuhmacher/in?
Ganganalyse und Vermessung von Füßen mittels 3D-Scan oder Gipsabdruck
Erstellen von Leisten (individuellen Holz- oder Kunststoffformen) nach Maß
Schleifen, Fräsen und Verkleben von orthopädischen Bauteilen an Maschinen
Anpassung von Schuhen für Diabetiker zur Druckentlastung
Beratung von Patienten und Absprache mit behandelnden Ärzten
Wie sieht ein typischer Tag aus?
Werkstatt-Check: Gipse ausgießen und Leisten für neue Maßschuhe vorbereiten 🔨
Kundentermin: Laufanalyse auf dem Laufband und Scannen der Fußabdrücke 🏃♂️
Präzisionsarbeit: Fräsen von individuellen Schuheinlagen am Schleifstein ⚙️
Anprobe: Kontrolle eines Diabetikerschutzschuhs auf Druckstellen gemeinsam mit dem Kunden 🩺
Finishing: Letzte Nähte am Lederschaft setzen und Werkstatt für morgen klarschiff machen ✨
Wo arbeitet man als Orthopädieschuhmacher/in?
Arbeitszeiten als Orthopädieschuhmacher/in
Wochenstunden
38-40
Arbeitszeit
Regelarbeitszeit (Mo-Fr, teilweise Sa-Vormittag)
Notdienst
nie (i.d.R. keine Notdienste)
Freie Ausbildungsplätze
Aktuell keine freien Plätze als Orthopädieschuhmacher/in.
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Häufige Fragen zur Orthopädieschuhmacher/in Ausbildung
Was macht man als Orthopädieschuhmacher/in?
Ganganalyse und Vermessung von Füßen mittels 3D-Scan oder Gipsabdruck, Erstellen von Leisten (individuellen Holz- oder Kunststoffformen) nach Maß, Schleifen, Fräsen und Verkleben von orthopädischen Bauteilen an Maschinen, Anpassung von Schuhen für Diabetiker zur Druckentlastung, Beratung von Patienten und Absprache mit behandelnden Ärzten
Was verdient man als Orthopädieschuhmacher/in in der Ausbildung?
1. Jahr: 640 €, 2. Jahr: 690 €, 3. Jahr: 790 €
Wie lange dauert die Ausbildung als Orthopädieschuhmacher/in?
3,5 Jahre
Welchen Schulabschluss braucht man für Orthopädieschuhmacher/in?
Hauptschulabschluss (35%), Mittlerer Schulabschluss (50%), Abitur/Fachabitur (12%), Ohne Abschluss / Sonstige (3%)
Wie sind die Zukunftsaussichten als Orthopädieschuhmacher/in?
Durch eine alternde Gesellschaft und zunehmende Zivilisationskrankheiten (wie Diabetes) steigt der Bedarf an orthopädischen Spezialanfertigungen stetig.
Wo arbeitet man als Orthopädieschuhmacher/in?
Orthopädie-Fachbetriebe, Sanitätshäuser mit eigener Werkstatt, Rehazentren und Kliniken, Spezialisierte Schuhgeschäfte (Komfortschuhe)