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    Nachwuchs gesucht?

    Ausbildung als Hauswirtschafter/in

    Soziales
    Duale Ausbildung

    Duale Ausbildung: Du lernst abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule – wie eine klassische Lehre. Der Betrieb zahlt dir jeden Monat Geld. Am Ende machst du deine Prüfung bei der IHK oder HWK.

    Hauswirtschafter/innen sorgen in Pflegeheimen, Tagespflegen, Wohnheimen der Eingliederungshilfe, Reha-Kliniken und Krankenhäusern für die Versorgung der Bewohner/innen und Patient/innen: Speisenzubereitung, Reinigung, Wäschepflege, Hygiene, Einkauf und Budgetplanung. Du arbeitest nah an Menschen, übernimmst Verantwortung für deinen Bereich und gestaltest den Alltag in sozialen Einrichtungen aktiv mit.

    Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin / zum Hauswirtschafter dauert 3 Jahre und ist eine staatlich anerkannte duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Du arbeitest in Pflegeheimen, Tagespflegen, Wohnheimen der Eingliederungshilfe, Reha-Kliniken, Krankenhäusern oder Großküchen und sorgst dafür, dass die Versorgung der Bewohner/innen rund läuft – von der Speisenzubereitung (inkl. Diäten und Sonderkostformen) über Reinigung und Wäschepflege bis zur Hygiene. Du erhältst eine Ausbildungsvergütung, die mindestens dem gesetzlichen Azubi-Mindestlohn nach §17 BBiG entspricht (2026: 766 € im 1. Lehrjahr) – tarifgebundene Träger zahlen oft deutlich mehr.

    Ausbildungsvergütung766 – 1.250 €
    Dauer3 Jahre
    KategorieSoziales

    Was wird von mir erwartet?

    Empathie
    7/10
    Technik
    3/10
    Bewegung
    8/10
    Handwerk
    8/10

    Was macht man als Hauswirtschafter/in?

    Speisen für Bewohner/innen zubereiten – auch Diäten, Schluckkost und Sonderkostformen.

    Reinigung & Hygienemanagement nach HACCP-Standards in Wohn- und Gemeinschaftsbereichen.

    Wäschepflege: Sortieren, Waschen, Bügeln, Mangeln und kleine Reparaturen.

    Einkauf, Lagerhaltung und Budgetplanung für die hauswirtschaftliche Versorgung.

    Hauswirtschaftliche Aktivierung mit Bewohner/innen – z. B. gemeinsam Backen oder Kochen.

    Wie sieht ein typischer Tag aus?

    06:30

    Frühschicht-Übergabe & Vorbereitung des Frühstücks ☕

    08:00

    Frühstück servieren, Geschirr abräumen und Spülküche organisieren 🍽️

    09:30

    Wäsche sortieren oder Reinigung der Bewohner-Gemeinschaftsbereiche 🧺

    11:30

    Mittagessen anrichten und an die Wohnbereiche verteilen 🥗

    13:30

    Pause

    14:30

    Aktivierung mit Bewohner/innen – gemeinsam Plätzchen backen oder Tisch decken 🍪

    16:00

    Kaffee & Snacks vorbereiten, Übergabe an die Spätschicht ✍️

    Wo arbeitet man als Hauswirtschafter/in?

    Pflegeheime & Tagespflegen
    Reha-Kliniken & Krankenhäuser
    Wohnheime der Eingliederungshilfe
    Großküchen, Mensen & Bildungshäuser
    Hospize & ambulante Versorgung

    Arbeitszeiten als Hauswirtschafter/in

    Wochenstunden

    38,5–40 Stunden

    Arbeitszeit

    k.A.

    Notdienst

    k.A.

    Freie Ausbildungsplätze

    Aktuell keine freien Plätze als Hauswirtschafter/in.

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    Häufige Fragen zur Hauswirtschaft Ausbildung

    Was macht ein/e Hauswirtschafter/in?

    Hauswirtschafter/innen planen, organisieren und übernehmen die komplette Versorgung in sozialen Einrichtungen und Großhaushalten. Dazu gehören: Speisenzubereitung (auch für Diäten, Schluckkost, vegetarische oder kulturell-religiöse Sonderkostformen), Reinigung und Hygienemanagement nach HACCP, Wäschepflege (Sortieren, Waschen, Bügeln, Mangeln, Reparatur), Einkauf, Lagerhaltung und Budgetplanung. In Pflegeheimen und Tagespflegen gehört auch der direkte Kontakt zu Bewohner/innen dazu – beim Servieren, bei hauswirtschaftlichen Aktivierungen (z. B. gemeinsam Plätzchen backen) oder bei Festen.

    Wie lange dauert die Ausbildung und wie ist sie aufgebaut?

    Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin / zum Hauswirtschafter dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual organisiert: Du lernst praktisch im Ausbildungsbetrieb (z. B. Pflegeheim, Tagespflege oder Großküche) und besuchst parallel die Berufsschule – meist 1–2 Tage pro Woche oder im Blockunterricht. Bei sehr guten Leistungen oder mit (Fach-)Hochschulreife ist eine Verkürzung auf 2 oder 2,5 Jahre möglich. Zuständige Stelle für Prüfung und Eintragung ist je nach Bundesland die Landwirtschaftskammer, IHK oder der Regierungspräsident.

    Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

    Die Ausbildungsvergütung hängt davon ab, ob dein Träger tarifgebunden ist: Mindestvergütung (gesetzlicher Azubi-Mindestlohn nach §17 BBiG, Stand 2026): • 1. Lehrjahr: 766 € brutto • 2. Lehrjahr: 904 € brutto (+18 %) • 3. Lehrjahr: 1.034 € brutto (+35 %) Tarifgebundene Träger zahlen oft deutlich mehr: • AVR Caritas / AVR Diakonie: ca. 1.150 – 1.250 € im 1. Lehrjahr • TVAöD-BBiG (öffentlicher Dienst): ca. 1.218 € im 1. Lehrjahr Kein Ausbildungsbetrieb darf weniger als die Mindestvergütung zahlen – das ist gesetzlich garantiert.

    Gibt es einen Azubi-Mindestlohn in der Hauswirtschaft?

    Ja. Seit 2020 gilt nach §17 BBiG die Mindestausbildungsvergütung für alle Auszubildenden in nicht-tarifgebundenen Betrieben. Für 2026 liegt der Mindestlohn bei 766 € im 1. Lehrjahr, 904 € im 2. Lehrjahr und 1.034 € im 3. Lehrjahr. Die Werte werden jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angepasst. Tarifgebundene Träger (z. B. Caritas, Diakonie, AWO, öffentlicher Dienst) zahlen in der Regel über diesem Mindestbetrag.

    Welche Voraussetzungen brauche ich?

    Rechtlich gibt es keinen vorgeschriebenen Schulabschluss – die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, einige bevorzugen Mittlere Reife. Wichtiger sind persönliche Stärken: Hygienebewusstsein, Organisationstalent, körperliche Belastbarkeit (du bist viel auf den Beinen), Teamfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen – besonders, wenn du in einem Pflegeheim oder einer Tagespflege arbeiten möchtest. Ein Praktikum in der Hauswirtschaft, Küche oder Pflege im Vorfeld hilft enorm bei der Bewerbung.

    Welche Prüfungen muss ich ablegen?

    Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung bei der zuständigen Stelle ab. Nach etwa der Hälfte der Ausbildung gibt es eine Zwischenprüfung (in einigen Bundesländern als Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung). Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Ernährungs- und Verbraucherbildung, Haushalts- und Betriebsführung, Wirtschafts- und Sozialkunde) und einem praktischen Teil – typischerweise eine komplexe Aufgabe mit Menüplanung, Speisenzubereitung, Service sowie ein Fachgespräch.

    Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

    Im Pflegeheim oder in der Tagespflege beginnt dein Tag häufig früh mit der Vorbereitung des Frühstücks. Danach folgen Wäschepflege, Reinigung, Mittagessen, Aktivierungsangebote mit Bewohner/innen (z. B. gemeinsames Backen) und nachmittags Kaffee, Snackvorbereitung und Übergabe. Du arbeitest meist in geregelten Tagdiensten – Nachtdienste sind in der Hauswirtschaft selten. Wochenend- und Schichtdienste kommen je nach Einrichtung vor.

    Wo arbeitet man als Hauswirtschafter/in?

    Typische Einsatzorte sind Pflegeheime, Tagespflegen, Wohnheime der Eingliederungshilfe, Reha-Kliniken, Krankenhäuser, Hospize, Großküchen, Mensen sowie Bildungs- und Tagungshäuser. Im Pflege- und Sozialbereich arbeitest du eng mit Pflege- und Betreuungskräften zusammen und hast in der Regel familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Nachtdienst.

    Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

    Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Geprüfte/r Hauswirtschafter/in (Meister-Äquivalent, DQR-Niveau 6), Hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in (Leitung der Hauswirtschaft in größeren Einrichtungen), Fachhauswirtschafter/in mit Schwerpunkt 'Personenbetreuung in Großhaushalten' oder 'Ländlicher Raum', Ausbildereignungsprüfung (AEVO), Studium Ökotrophologie, Hauswirtschaft oder Sozialmanagement (FH/Uni). Auch der Weg in die Pflege (z. B. Pflegehelfer/in, Pflegefachkraft) ist ein häufiger Anschluss.

    Wie viel verdient man nach der Ausbildung?

    Das Einstiegsgehalt liegt je nach Region und Träger bei ca. 2.300 – 2.700 € brutto im Monat. Im öffentlichen Dienst (TVöD, EG 4–5) sind 2.500 – 2.900 € üblich. Mit Weiterbildung zur Hauswirtschaftsmeister/in oder Betriebsleiter/in steigt das Gehalt auf 3.000 – 3.500 € brutto, in Leitungspositionen großer Einrichtungen auch darüber.

    Wo finde ich freie Ausbildungsplätze als Hauswirtschafter/in?

    Freie Ausbildungsplätze findest du vor allem bei Pflegeheimen, Diakonie- und Caritas-Einrichtungen, AWO-Trägern, Wohnheimen der Eingliederungshilfe sowie Reha-Kliniken. Auf MedicMatch kannst du gezielt nach freien Hauswirtschaft-Ausbildungsplätzen in deiner Region suchen und dich direkt bewerben.

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