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    FAQ
    Für dich

    Ausbildungsvertrag, Probezeit & deine Rechte

    Was steht im Ausbildungsvertrag? Wie lange dauert die Probezeit? Deine wichtigsten Fragen – einfach erklärt.

    Dein Ausbildungsvertrag

    Bevor die Ausbildung startet, unterschreibst du (und bei Minderjährigen auch deine Eltern) einen Ausbildungsvertrag. Das steht drin:

    Pflichtangaben

    • Beruf und Ausbildungsdauer
    • Beginn und Ende der Ausbildung
    • Tägliche/wöchentliche Arbeitszeit
    • Ausbildungsvergütung (dein Gehalt!)
    • Urlaubstage
    • Probezeit
    • Kündigungsbedingungen

    Die Probezeit

    Das Wichtigste

    • Dauer: 1 bis 4 Monate (steht im Vertrag)
    • In dieser Zeit können beide Seiten ohne Grund kündigen
    • Die Kündigung muss schriftlich erfolgen
    • Nutze die Probezeit, um zu zeigen, was du kannst!

    Tipps für die Probezeit

    • Sei besonders pünktlich und zuverlässig
    • Zeige Interesse und Lernbereitschaft
    • Frage aktiv nach Feedback
    • Bei Problemen: Sprich sie früh an!

    Deine Rechte als Azubi

    Ausbildungsvergütung

    • Seit 2020 gilt eine Mindestausbildungsvergütung
      1. Jahr: ab 724 € (2026, laut BIBB)
    • Wird jährlich angepasst
    • Manche Branchen zahlen deutlich mehr (Tarifvertrag)

    Arbeitszeit

    • Unter 18: Maximal 8 Stunden/Tag, 40 Stunden/Woche
    • Keine Nachtarbeit (20–6 Uhr)
    • Ab 18: Maximal 48 Stunden/Woche

    Urlaub

    • Unter 18: Mindestens 25 Werktage/Jahr
    • Ab 18: Mindestens 24 Werktage/Jahr

    Berufsschule

    • Berufsschulzeit = Arbeitszeit
    • Freistellung für Prüfungen
    • Freistellung am Tag vor der schriftlichen Prüfung

    Deine Pflichten

    • Sorgfältig arbeiten und lernen
    • Anweisungen befolgen
    • Berichtsheft führen
    • Betriebsgeheimnisse wahren
    • Bei Krankheit: Sofort Bescheid geben + Attest

    Probleme in der Ausbildung?

    Wenn es Schwierigkeiten gibt:

    1. Sprich zuerst mit deinem Ausbilder
    2. Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) fragen
    3. IHK/HWK Ausbildungsberater kontaktieren (kostenlos!)
    4. In Extremfällen: Schlichtungsverfahren

    Merke: Du bist nicht allein – es gibt viele Stellen, die dir helfen! 💪

    Bereit für den nächsten Schritt?

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