Warum regelmäßiges Feedback wichtig ist
Azubis der Generation Z wünschen sich kontinuierliches Feedback – nicht erst am Ende der Probezeit. Wöchentliche Kurzgespräche (15–20 Minuten) schaffen Vertrauen und verhindern, dass kleine Probleme eskalieren.
Der 4-Schritte-Fahrplan
1. Vorbereitung (2 Min.)
- Notieren Sie 1–2 konkrete Beobachtungen der Woche
- Überlegen Sie eine offene Einstiegsfrage
2. Positiver Einstieg
- Beginnen Sie immer mit etwas, das gut lief
- Beispiel: „Mir ist aufgefallen, dass du beim Patientenempfang diese Woche sehr souverän warst."
3. Entwicklungsfeld ansprechen
- Nutzen Sie Ich-Botschaften: „Ich habe beobachtet, dass…"
- Fragen Sie nach der Selbsteinschätzung: „Wie hast du das selbst erlebt?"
- Vereinbaren Sie ein konkretes Ziel für die nächste Woche
4. Abschluss
- Fassen Sie das Besprochene kurz zusammen
- Fragen Sie: „Gibt es etwas, wobei ich dich nächste Woche unterstützen kann?"
Typische Fehler vermeiden
- ❌ Feedback nur bei Problemen geben
- ❌ Gespräche zwischen Tür und Angel führen
- ❌ Zu viele Themen auf einmal ansprechen
- ✅ Festen Wochentag und Uhrzeit etablieren
- ✅ Störungsfreien Raum wählen
- ✅ Notizen für die Dokumentation machen
Fazit
Regelmäßige Feedbackgespräche sind der wichtigste Hebel für eine erfolgreiche Ausbildung. Sie kosten wenig Zeit, bringen aber enorm viel – für beide Seiten.