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    Pflichtpraktikant:innen erfolgreich betreuen

    Leitfaden für Praxen und Kliniken: So gestalten Sie die Betreuung von Pflichtpraktikant:innen professionell und effizient.

    Pflichtpraktikant:innen erfolgreich betreuen

    Warum Pflichtpraktikant:innen aufnehmen?

    Pflichtpraktika sind ein zentraler Bestandteil der Ausbildung in Gesundheits- und Therapieberufen. Für Ihre Praxis oder Klinik bieten sie handfeste Vorteile:

    • Frühzeitige Talentbindung: Sie lernen potenzielle Mitarbeiter:innen kennen, bevor diese auf dem Arbeitsmarkt sind
    • Entlastung im Alltag: Erfahrene Praktikant:innen unterstützen aktiv bei der Patientenversorgung
    • Netzwerk mit Schulen: Regelmäßige Kooperationen stärken Ihren Ruf als Ausbildungsbetrieb
    • Employer Branding: Gute Praktikumserfahrungen sprechen sich unter Schüler:innen herum

    Rechtlicher Rahmen

    Kooperationsvertrag

    Zwischen Ihrer Einrichtung und der Berufsfachschule sollte ein Kooperationsvertrag bestehen. Dieser regelt:

    • Einsatzbereiche und Stundenkontingent
    • Qualifikation der Praxisanleitung
    • Versicherungsschutz der Praktikant:innen
    • Feedback- und Beurteilungsprozesse

    Praxisanleitung

    Je nach Berufsgesetz ist eine qualifizierte Praxisanleitung vorgeschrieben. In der Pflege z. B. muss die Anleitung mindestens 10 % der Praxisstunden betragen. Auch in Therapieberufen wird eine fachliche Begleitung erwartet.

    Schweigepflicht

    Praktikant:innen müssen vor dem ersten Einsatz eine Schweigepflicht-Erklärung unterschreiben. Stellen Sie sicher, dass dies dokumentiert ist.

    Onboarding gestalten

    Der erste Tag

    • Begrüßung durch die Praxisanleitung
    • Rundgang und Vorstellung im Team
    • Arbeitszeiten, Pausenregelung und Dresscode klären
    • Ansprechpartner:in für Fragen benennen
    • Schweigepflicht und Hygieneregeln besprechen

    Die erste Woche

    • Hospitation in allen relevanten Bereichen
    • Erste eigene Aufgaben unter Anleitung
    • Tägliches kurzes Feedback-Gespräch (5 Minuten reichen)

    Mentoring-Tipps

    1. Klare Erwartungen formulieren – Was darf die/der Praktikant:in selbstständig tun, was nicht?
    2. Lernziele vereinbaren – Orientieren Sie sich am Ausbildungsrahmenplan der Schule
    3. Regelmäßig Feedback geben – Kurz und konkret, nicht nur am Ende
    4. Fehler als Lernchance nutzen – In einem geschützten Rahmen dürfen Fehler passieren
    5. Eigenverantwortung fördern – Schrittweise mehr Verantwortung übertragen

    Zusammenarbeit mit Schulen

    • Proaktiv Kontakt aufnehmen: Viele Schulen suchen händeringend Praxispartner
    • Schulbesuche ermöglichen: Laden Sie Lehrkräfte ein, Ihre Einrichtung kennenzulernen
    • Praxisanleitertreffen nutzen: Tauschen Sie sich mit anderen Praxen über Best Practices aus
    • Beurteilungen ernst nehmen: Ihre Rückmeldung ist Teil der Ausbildungsnote

    Pflichtpraktikant:innen über MedicMatch finden

    Auf MedicMatch können Sie gezielt Pflichtpraktikumsplätze ausschreiben. Schüler:innen in der Ausbildung suchen aktiv nach Praxen in ihrer Nähe. So erreichen Sie motivierte Praktikant:innen ohne aufwändige Stellenanzeigen.

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